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Lieblingsrezepte aus der ganzen Welt - Pessach

Das jüdische Fest Pessach ist ein Fest für die ganze Familie.

Pessach dauert ca. eine Woche und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei.

Es ist das Fest der Freiheit und des Neuanfangs.

In diesem Jahr wird Pessach vom 27. März bis 4. April 2021 gefeiert

Dieses traditionsreiche jüdische Fest Pessach hat viel mit dem Osterfest der Christen gemeinsam.

Zeitlich gesehen fallen Pessach und Ostern jedoch nicht immer auf das gleiche Datum.

Das hat damit zu tun, dass sich der christliche Kalender nach den Sonnenmonaten richtet und der jüdische Kalender sich an den Mondmonaten orientiert.

Pessach wird im Frühlingsmonat Nisan gefeiert und kann jedes Jahr auf einen anderen Wochentag fallen, da es sich nach dem ersten Vollmond im Frühling richtet.

Vor dem Fest findet ein großer Frühjahrsputz statt; alles muss gründlich gereinigt werden, es dürfen keine gesäuerten Speisereste mehr herumliegen ‚Chameets‘.

Wie das Fest Pessach verläuft, beschreibt Haggada. 

Alle Handlungen werden traditionsgerecht nach einer bestimmten Ordnung, Seder, ausgeführt.

Nach dem Abendgottesdienst in der Synagoge trifft sich die Familie zu einem gemeinsamen Abendessen.

Nachdem der Hausvater den Segen ausgesprochen hat Kiddush, wird der erste Becher Wein eingeschenkt; er wäscht sich die Hände und somit wird das Fest mit dem Sederabend eingeleitet.

(Das Ritual der Händewaschung geschieht aus Ehrfurcht und ist Ausdruck innerlicher Reinigung.)

Die Kerze Hadlakat Ha-Nerot wird als lebensspendendes Geschenk Gottes gesehen.

Am Tisch steht ein Stuhl mehr als die Anzahl der Familienangehörigen; dieser ist für den Propheten Elija gedacht, auf dessen Ankunft gewartet wird.

Die Speisen auf dem Sederteller K’ahrah symbolisieren den Auszug aus Ägypten:

- Bitterkräuter Chaseret wie Lauch und Radieschen, erinnern an die Sklaverei.

 - das Salzwasser Mej Melach, symbolisiert die Tränen, die in Ägypten vergossen wurden.

- Gemüse Karpas, wie Zwiebel und Kartoffel, ist die zum Leben notwendige Nahrung.

- Charosset ist ein Fruchtmus aus gemahlenen Äpfeln, Nüssen, Zimt und süßem Wein und erinnert an

   Die Lehmziegel, womit die Sklaven die Häuser bauen mussten.

- ein Lammsknöchelchen S’roah symbolisiert das Opferlamm.

- das Ei Bejza steht als Symbol für neues Leben.

Dazu wird Matze gereicht, ein ungesäuertes Brot, aus Mehl und Wasser und so dünn, wie ein Knäckebrot; darum wird Pessach auch das Fest der ungesäuerten Brote genannt.

Während der Zeremonie wird viermal ein Becher Wein oder Traubensaft eingeschenkt. Der rote Wein symbolisiert das Blut der Opfertiere.

Nach dem ersten Becher Wein werden bittere Kräuter in Salzwasser getaucht und gegessen.

Matze wird in drei Teile gebrochen und ein Teil wird eingepackt und zur Seite gelegt (damit soll das Abendessen abgeschlossen  werden).

Die drei Matze sind für den orthodoxen Juden Symbol für Abraham, Isaak und Jakob.

Für die Christen sind sie Synonym für Gott den Vater, den Sohn und den heiligen Geist.

Nach dem zweiten Becher wird das ungesäuerte Brot gegessen und die Kräuter werden in das Fruchtmus getaucht.

Dann wird der Dritte Becher erhoben und es wird ein Lobgesang angestimmt, Hallel.

Danach wird der vierte Becher Wein, der Becher der Erlösung eingeschenkt und es wird gebetet.

Pessach ist vor Allem für die Kinder ein ganz besonderes Fest.

Sie müssen Matze suchen und für jedes gefundene Stück bekommen sie ein Geschenk.

Bei den Christen werden für die Kinder Ostereier versteckt.

Und es ist Tradition, dass das jüngste Kind in der Tischrunde die Frage stellt:

 „Ma Nischtana HaLeila ha’se“? „Was ist an diesem Abend anders als sonst?“

Dann erzählt der Vater die Geschichte vom Auszug aus Ägypten durch die Wüste Sinai, ins gelobte Land Kanaan.

So wie die Juden an Pessach an das Leiden in der Sklaverei und dem Auszug aus Ägypten erinnern und der Befreiung durch Moses, der sie durch die Wüste ins gelobte Land leitete,  gedenken - so gedenken die Christen am Karfreitag dem Leiden Jesus am Kreuz und am Ostersonntag seiner Wiederauferstehung.

Der Ursprung liegt in der Geschichte, dass Abraham den Berg Moria bestieg, um Gott seinen Sohn Isaak zu opfern; doch als Gott sah, wie stark Abrahams Glaube an ihn war, schickte Gott ihm im letzten Moment ein Lamm, das er opfern konnte.

Im christlichen Glauben hat Gott seinen eigenen Sohn geopfert, Jesus, um die Menschheit zu befreien und ließ ihn wieder auferstehen. Jesus wird auch das Lamm Gottes genannt.

Zur Tradition gehört, dass an Pessach Lammfleisch gegessen wird.

Rezepte zum gratis Downloaden für Gerichte, die den Auszug aus Ägypten, die Befreiung, die Erlösung und die Auferstehung verkörpern, finden Sie hierrunter.

Es gibt auch spezielle Lamm-Kuchenformen.

Mit Gesang und fröhlicher Stimmung klingt der Sederabend aus.

All’meine Bücher sind auch als E-Book erhältlich

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Link für Pippa and Paul, stories for the little world citizens (English)

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Link für mein deutsches Buch: Pipke & Popke, Erlebnisse kleiner Weltbürger

Pipke & Popke eBook door Romana Oosterbeek-Airoldi - 9789082479300 | Rakuten Kobo Nederland

Link für mein holländisches Buch: Pipke en Popke, verhaaltjes voor de kleine wereldburger

Und einige Geschichten in Kürze auch in Italienisch:

“Pippa e Paolo, storie per piccoli cittadini del mondo”

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