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Das Immunsystem

Für Kinder leicht erklärt

In unseremKörper finden verschiedenartigste Prozesse statt.

Z.B. gibt es Bakterien und Viren, gegen die sich unser Körper verteidigen muss. 

Bakterien sind so klein, so dass man sie nicht mit dem bloßen Auge erkennen kann; man kann sie nur mit dem Mikroskop sehen; sie werden auch Mikroorganismen oder Mikroben genannt. Viren sind noch viel kleiner als Bakterien.

Es gibt nützliche Bakterien

- So kann z.B. aus Bioabfall, der in der Küche anfällt, Kompost gemacht werden, den wir zum Düngen von Pflanzen gebrauchen.

- Sie könnenGewässer sauber halten.

- Aus einigenBakterien, wie z.B. den Milchsäurebakterien kann aus der Milch leckerer Joghurt hergestellt werden. 

- Oder zur Herstellung von Hefeteig für leckeres Brot.

Aber leider gibtes auch Bakterien und Viren, die unseren Körper angreifen und krankmachen können; sie werden auch Pathogene genannt (das kommt aus dem Griechischen: Pathogen = Krankheitserreger).

Diese Zeichnung ist aus meinem Buch Pippa & Paul, stories for the little World Citizens, gezeichnet von Carlotta Bauer.

Wir können uns bei jemandem anstecken, der krank ist und niest oder hustet und dir dann die Hand gibt                                                                                                                                                                                                                           oder wenn wir verunreinigtes Wasser trinken                                                                                                                                                                                     oder verdorbene Lebensmittel essen aber auch durch Insektenstiche wie z.B. die Malariamücke                                                                                                                                                            oder wenn wir uns geschnitten haben, dann können Mikroorganismen durch die Wunde in unseren Körper gelangen.

Um sich gegendie Eindringlinge zu schützen, haben wir ein Abwehrsystem in unserem Körper.

Weiße Blutzellen umschließen die Eindringlinge und verhindern, dass sie großen Schaden anrichten. Doch ist die Invasion  zu groß, kann sich eine Wunde entzünden. Die Bakterien und Viren dringen ins Blut und in die Lymphgefäße ein und verteilen sich so im ganzen Körper und man bekommt Fieber. 

Nun bilden die Lymphzellen in unserem Organismus Antistoffe, die die Eindringlinge verdrängen.

Das Abwehrsystem merkt sich die Struktur der Eindringlinge und kann so den Körper auch in Zukunft vor ihnen schützen; der Körper ist gegen diese Eindringlinge immun.

Für das Immunsystem von Babys ist es am besten, wenn sie gestillt werden.; die Muttermilch enthält viele nützliche Stoffe.

Später werden Kinder immun, wenn sie bestimmte Krankheiten gehabt haben und ihr Körper Abwehrstoffe aufgebaut hat.

Manche Krankheiten, durch Bakterien verursacht, sind jedoch so schlimm, dass Antibiotika eingesetzt werden müssen; diese müssen vom Arzt vorgeschrieben werden und sind nur auf Rezept in der Apotheke erhältlich, denn es können eventuell unerwünschte Nebenreaktionen auftreten.

Antibiotika sollten nicht zu oft und nicht zu lange eingenommen werden, damit sich keine resistenten Keime bilden können.

Das ist auch der Grund, warum sie nicht in den Abfall geworfen werden dürfen; die Bakterien werden resistent, d.h. dass sie ihre Strukturen anpassen und auf keine Antibiotikum Behandlung mehr reagieren.

Man muss sich das so vorstellen: die Bakterien dringen soz. durch eine Tür in den Zellwänden ins Innere der Zellen ein. Antibiotika verhindern das dadurch, dass sie  das Schloss der Tür besetzen; so, dass  die Eindringlinge keine Möglichkeit haben die Tür aufzuschließen. 

Werden Antibiotika in den Abfall geworfen, haben die Eindringlinge die Möglichkeit ihre Struktur so zu verändern, dass sie durch ein anderes Schlüsselloch ins Zellinnere gelangen können. UnserAbwehrsystem kann die neue Struktur noch nicht erkennen und werden wir krank. Der Abwehrprozess muss neu gestartet werden.

Eine andereMöglichkeit, sich vor bestimmten Krankheiten zu schützen, ist eine Impfung. Bei einer aktiven Immuntherapie wird eine kleine Menge Antigene geimpft. Antigene sind kleine spezifische Teilchen eines Pathogens (Krankheitserreger), die so schwach oder abgetötet sind, dass sie nicht mehr krankmachen können. Unser Abwehrsystem kann nun Antistoffe aufbauen, die sich die Struktur merken und so Krankheitserreger, die in unseren Körper eindringen wollen, gleich bekämpfen können; wir sind immun.

Bei einer passiven Immuntherapie werden Antistoffe geimpft; diese werden meistens aus dem Blut eines Tieres, das die Krankheit bereits gehabt hat, hergestellt. Bei dieserImpfung baut unser Abwehrsystem keine Abwehrstoffe auf, man wird nicht immun.

Manchmal trägt man den Eindringling bereits in sich aber es dauert noch einige Zeit bis man wirklich krank wird. Das nennt man die Inkubationszeit und in dieser Zeit kann man andere Personen anstecken, ohne, dass man es weiß und dadurch kann eine Epidemie entstehen.

Heute haben wir es mit einem gefährlichen Grippevirus dem COVID 19 zu tun. Wenn man hustet,sich nicht gut fühlt, sollte ein Test gemacht werden, um festzustellen, ob es sich um eine Erkältung handelt oder um die gefährliche Grippe. Hat man die Grippe soll man mindestens 5 Tage in Quarantäne gehen, um andere Personen nicht anzustecken und zu gefährden.

Glücklicherweisewurden inzwischen schon verschiedene Impfstoffe entwickelt und werden wir auch diesen Virus bald wieder im Griff haben. Inzwischen gibt es auch erste Studienergebnisse des Biotech-Impfstoffs bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren, um auch diese Gruppe impfen zu können.

Um zu verhindern, dass man krank wird, kann man selbstauch Einiges tun: 

- Hygiene inAcht nehmen. Meine Grosseltern sagten immer: "Nach der Notdurft, vor dem essen Händewaschen nicht vergessen!" auch, wenn manTiere gestreichelt hat oder draußen schmutzige Sachen angefasst hat. 

- Gesund essen, viel Obst und Gemüse; leicht verderbliche Lebensmittel, wie Fleisch undFisch im Kühlschrank bewahren. 

- Wasser undTee sind gute Durstlöscher, keine Limonaden mit viel Zucker.

- Bewegung istwichtig; bei Regen kann man mit einer Regenjacke und Stiefel auch draußen spielen; muss man drinnen bleiben, kann man Gymnastik machen.

Jetzt, wo man viel zu Hause sein musste und wenig draußen spielen konnte, ist das Risiko dick zu werden sehr groß. Es wird mehr gegessen und genascht und bewegt sich leider zu wenig. 

- Für kleine Mahlzeiten zwischendurch kann eine Schüssel mit klein geschnittenem Obst und Mohrrüben bereitgestellt werden, Gurkenscheiben, kleine Tomaten und Paprikastreifen. 

- Obstsalatmit Zitronensaft und Apfelsinensaft (anstelle von Zucker) oder mit Joghurt oder Quark.

- Ein Obst - Gemüse- Smoothie nach eigener Wahl ist auch sehr lecker.

- Vollkornbrotmit Käse oder ein Müsli.

- Haferflockenkekse,selbst gebacken. 

Leckere Plätzchenrezepte finden Sie in meinen Büchern Pipke und Popke, Erlebnisse kleiner Weltbürger (in Deutsch undHolländisch), Pippa and Paul, stories for the little World Citizens und baldauch in Italienisch: Pippa e Paolo, storie per piccoli cittadini del mondo.

Alle Bücher sind auch als E-Buch erhältlich

Mehr Informationen über gesundes Essen finden Sie in meinem Blog vom 18. April 2021

Und weitereTipps und leckere Rezepte in meinen Blogs vom 23. März und 14. Februar 2021

Mit dem Kaufmeines Buches unterstützen Sie die 22Stars Kids Foundation, die es Kindernmöglich macht, in die Schule zu gehen ‚Education ist he Key‘! 

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